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Zwischen den Zeilen #204: Wie ein neuer Morgenmantel Deine Finanzen ruinieren kann

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Zwischen den Zeilen

Vieles von dem, worüber ich schreibe, findet „zwischen den Zeilen" statt; nicht nur in den offensichtlichen Aussagen, sondern im Nachdenken, Reflektieren und Weiterdenken. In Zitaten, die hängen bleiben. In Gesprächen, die nachklingen. In Gedanken, die auftauchen und im Kopf bleiben.Auch der Slogan bringt das auf den Punkt: „Neue Perspektiven für Menschen mit Zielen.“ Denn darum geht’s mir Woche für Woche: Impulse geben. Denkanstöße liefern. Mut machen, anders zu denken und neue Wege zu gehen.

Andreas Hobi

Neue Perspektiven
für Menschen mit Zielen

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In dieser Ausgabe:

  • 🧑🏻‍💻 Könntest Du tatsächlich 50-mal produktiver werden?
  • 🗝️ Weshalb der Schlüssel für ein erfolgreiches Leben bei Dir selbst liegt
  • 💸 Wie ein neuer Morgenmantel (oder ein neues Smartphone) Deine Finanzen ruinieren kann

Mein Lesetipp der Woche

Der durchschnittliche Wissensarbeiter könnte im Laufe seines Lebens 50-mal produktiver werden, wenn er sich bewusst Zeit für Verbesserungen nimmt. So schreibt es Michael Simmons, nachdem er Hunderte Stunden die Methoden der kontinuierlichen Verbesserung studiert hat.

50-mal! Klingt verrückt, oder? Und doch: Wenn wir ehrlich sind, liegt die Messlatte heute tatsächlich ziemlich niedrig. Viele arbeiten einfach so vor sich hin, ohne jemals zu hinterfragen, wie sie ihre Art zu arbeiten verbessern könnten.

David Schwartz bringt es in Denken Sie groß wunderbar auf den Punkt: Wenn Ford irgendwann gesagt hätte: „Wir haben das beste Auto aller Zeiten gebaut, besser wird es nicht mehr“, dann wäre die Firma längst Geschichte. Erfolg bedeutet ständige Innovation. Und das gilt nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Dich.

Die entscheidende Frage lautet also nicht: „Kann ich es besser machen?“ – sondern: „Wie kann ich es besser machen?“

Ob im Job, in der Beziehung oder beim Sport: Kontinuierliche Verbesserung ist kein Extra, sie ist die Grundlage dafür, dass Du nicht stehenbleibst. Kleine Veränderungen, die sich über Jahre summieren, sind der eigentliche Gamechanger.

Wirf jetzt einen Blick ins Buch "Denken Sie groß" von David Schwartz:

Mein Denkanstoß der Woche

Wir geben gerne die Verantwortung ab. An den Chef, an den Staat, an „die da oben“. Aber wenn wir ehrlich sind: Oft liegt der Schlüssel bei uns selbst.

Viele Menschen sagen: „Mein Chef unterstützt mich nicht.“ Aber mal Hand aufs Herz: Hast Du alles dafür getan, dass er versteht, warum Du diese Unterstützung brauchst? Oder hast Du still erwartet, dass er schon von allein erkennt, was Dir fehlt? Extreme Eigenverantwortung heißt: nicht warten, bis jemand anderes die Dinge richtet, sondern selbst dafür sorgen, dass es geschieht.

Das gilt nicht nur im Job. Wenn der Strom ausfällt, frage ich mich nicht, warum die Stadt versagt hat. Ich frage mich: Was kann ich tun, damit ich beim nächsten Mal nicht im Dunkeln sitze? Kerzen, Powerbank, Notvorrat – alles besser, als beim nächsten Ausfall wieder überrascht zu werden.

Und manchmal zeigt sich dieses Prinzip noch deutlicher: Als Hurrikan „Katrina“ New Orleans verwüstete, sprachen viele von einer Naturkatastrophe. Doch die Niederländer haben seit Jahrhunderten ein anderes Verständnis: Deiche, die selbst den schlimmsten Stürmen trotzen. Auch New Orleans wusste um die Gefahr. Schon 1965 gab es einen Beschluss, die Deiche zu verstärken. Doch Jahrzehnte später war das Projekt noch immer nicht abgeschlossen. Die eigentliche Katastrophe war nicht der Sturm, sondern die fehlende Vorbereitung.

Höhere Gewalt gibt es. Aber fehlende Vorbereitung? Die ist unsere eigene Verantwortung.

Mein Aha-Erlebnis der Woche

Chris Meyer erzählt die Geschichte von Denis Diderot, der durch ein Geschenk (einen schicken neuen Morgenmantel) plötzlich sein ganzes Leben infrage stellte. Plötzlich passte die alte Einrichtung nicht mehr zum Glanz des neuen Morgenmantels. Die Möbel wirkten billig, die restliche Kleidung aus der Mode. Also ersetzte er Stück für Stück alles. Am Ende war er verschuldet und unglücklich.

Das ist der Diderot-Effekt: Ein einzelner neuer Besitz zieht eine ganze Kette an Veränderungen nach sich. Kennst Du das? Du kaufst ein neues Smartphone, und plötzlich willst Du auch neue Kopfhörer, eine passende Hülle, vielleicht sogar ein Upgrade für Deinen Laptop. Eigentlich brauchst Du das alles gar nicht, aber das Neue stellt das Alte in den Schatten.

Aus meiner Feder

Wie gut bist Du, wenn es darum geht, den Zeitbedarf für Aufgaben realistisch zu schätzen? In diesem Artikel erfährst Du, wie Du diese Aufwandsschätzung mithilfe der Fibonacci-Zahlenfolge sehr einfach, rasch und realitätsnah machen kannst.

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Zwischen den Zeilen

Vieles von dem, worüber ich schreibe, findet „zwischen den Zeilen" statt; nicht nur in den offensichtlichen Aussagen, sondern im Nachdenken, Reflektieren und Weiterdenken. In Zitaten, die hängen bleiben. In Gesprächen, die nachklingen. In Gedanken, die auftauchen und im Kopf bleiben.Auch der Slogan bringt das auf den Punkt: „Neue Perspektiven für Menschen mit Zielen.“ Denn darum geht’s mir Woche für Woche: Impulse geben. Denkanstöße liefern. Mut machen, anders zu denken und neue Wege zu gehen.