20 DAYS AGO • 4 MIN READ

Zwischen den Zeilen #203: Mehr Erfolg dank Effektivität und Effizienz

profile

Zwischen den Zeilen

Vieles von dem, worüber ich schreibe, findet „zwischen den Zeilen" statt; nicht nur in den offensichtlichen Aussagen, sondern im Nachdenken, Reflektieren und Weiterdenken. In Zitaten, die hängen bleiben. In Gesprächen, die nachklingen. In Gedanken, die auftauchen und im Kopf bleiben.Auch der Slogan bringt das auf den Punkt: „Neue Perspektiven für Menschen mit Zielen.“ Denn darum geht’s mir Woche für Woche: Impulse geben. Denkanstöße liefern. Mut machen, anders zu denken und neue Wege zu gehen.

Andreas Hobi

Neue Perspektiven
für Menschen mit Zielen

Diese Ausgabe im Browser lesen

In dieser Ausgabe:

  • ⚠️ Was Du auf keinen Fall tun solltest!
  • 🏛️ Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Und was das für Dein Leben bedeutet.
  • 👵🏻 Weshalb Du etwas erst dann verstanden hast, wenn Du es Deiner Oma erklären kannst.
  • 🏁 Mehr Erfolg dank Effektivität und Effizienz

Mein Lesetipp der Woche

Was macht ein gutes Leben aus? Charlie Munger bringt es in einem Satz auf den Punkt:

„Don’t do cocaine. Don’t race trains to the track. And avoid all AIDS situations.“

Klingt grob. Ist aber im Kern genial einfach:
Erfolg ist schwer zu definieren. Aber Misserfolg? Den erkennt man sofort.
Ein gutes Leben zu planen, ist komplex. Aber eins zu ruinieren? Einfach.

Morgan Housel nennt das die „Inversion“: Statt zu fragen, was Du tun solltest, frag Dich, was Du auf keinen Fall tun solltest. Denn: Zerstörung ist fast immer leichter als Aufbau.

Was solltest Du vermeiden?

  • Deine Erwartungen schneller wachsen lassen als Dein Einkommen.
  • Neid auf den Erfolg anderer, ohne ein vollständiges Bild von deren Leben zu haben.
  • Die Strategie von Menschen nachahmen, die etwas anderes wollen als Du selbst.
  • Die Entscheidung, wem man vertraut, von der Anzahl der Follower abhängig machen.
  • Reichtum automatisch mit Weisheit assoziieren.
  • Jedes Gespräch als einen Wettbewerb betrachten, den es zu gewinnen gilt.
  • Verteidigung der eigenen Überzeugungen höher gewichten als das Erlernen von etwas Neuem.
  • Davon ausgehen, dass alle Ihre Erfolge auf harte Arbeit und alle Misserfolge auf Pech zurückzuführen sind.
  • Den sofortigen Applaus dem langfristigen Ansehen vorziehen.
  • Davon ausgehen, dass Anstrengung mehr belohnt wird als Ergebnisse.
  • Das eigene Leben hinter den Kulissen mit den kuratierten Highlights der anderen vergleichen.
  • Anpassungsbereitschaft vernachlässigen, weil man annimmt, dass jedes Problem bestehen bleibt und jeder Vorsprung erhalten bleibt.
  • Ungewissheit als Ausrede für Untätigkeit benutzen.
  • Die Bereitschaft, etwas zu glauben, davon abhängig machen, wie sehr man es wahrhaben will und braucht.
  • Nur aus eigenen Erfahrungen lernen.

Vielleicht ist das der unspektakulärste, aber verlässlichste Weg nach vorn: Vermeide, was Dich zurückwirft.

Mein Denkanstoß der Woche

Nehmen wir an, Dein Ziel ist es, einen Marathon zu laufen. Klingt herausfordernd, oder? Doch bevor Du 42 Kilometer schaffst, musst Du erst einen Halbmarathon schaffen. Und davor 10 Kilometer. Und davor 5. Und um überhaupt anzufangen, musst Du einfach mal loslaufen.

Aber die Perfektion in Dir schreit: „Du musst den ganzen Marathon jetzt schaffen, sonst bist Du gescheitert.“ Perfektion will alles. Und zwar sofort. Sie duldet keine Etappen und keine Pausen.

Um die Perfektion zu bekämpfen, hilft ein einfacher Gedanke: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.

Erfolgreiche Menschen wissen das. Sie haben verstanden, dass große Ziele kleine Schritte brauchen. Jeder Marathon wird Schritt für Schritt gelaufen. Jede Kathedrale wird Stein für Stein gebaut. Und jedes Buch mit 250'000 Wörtern beginnt mit einem einzigen Satz. Einem einzigen Gedanken. Wenn sich der Autor nur auf den fertigen Wälzer konzentriert, wird er nie anfangen. Aber wenn er sich jeden Tag einen Absatz vornimmt, wächst das Buch fast wie von selbst. Und nach einem Jahr liegt ein ganzes Buch vor Dir.

Ziele brauchen Struktur. Schritt-für-Schritt. Kein Drama. Keine Perfektion. Nur einen Plan und den Mut, loszugehen.

Mein Aha-Erlebnis der Woche

Chris Meyer schreibt über das Mental Model „Feynmans Rasiermesser“: „Wenn man etwas nicht einfach erklären kann, dann hat man es nicht wirklich verstanden.“ Denn mal ehrlich: Wie oft verstecken wir uns hinter klugen Worten, Fachjargon und komplexen Modellen, nur um nicht zugeben zu müssen, dass wir selbst nicht so genau wissen, wovon wir reden?

Richard Feynman, ein Physiker mit Nobelpreis, war ein Meister darin, komplizierte Dinge so zu erklären, dass man dachte: „Ach so. Klar. Warum hat mir das nicht schon früher jemand so gesagt?“

Sein Trick: Er zwang sich, Dinge so zu erklären, dass sie ein Kind verstehen könnte. Nicht, weil seine Zuhörer dumm waren, sondern weil er selbst sicher sein wollte, dass er es wirklich begriffen hatte.

Ich merke das auch in meinem Alltag: Wenn ich versuche, jemandem ein Konzept über Zeitmanagement oder KI zu erklären und der andere schaut mich an wie ein Dackel vor der Waschmaschine, dann weiß ich: Zurück an den Start. Noch einmal nachdenken. Noch einfacher machen.

Vielleicht ist das der Lackmustest, den wir öfter machen sollten: Kannst Du es so erklären, dass Deine Oma es versteht? Oder Dein kleiner Bruder? Wenn nicht, dann hast Du es wahrscheinlich noch nicht ganz durchdrungen.

Und: Das ist okay. Aber es ist ein verdammt guter Hinweis, wo wir noch wachsen können.

Aus meiner Feder

Hast Du schon mal vom Begriff Effizienz gehört? Und wie schaut es mit Effektivität aus? „Na klar!“, sagst Du jetzt vermutlich. Nun gut, dann erklär mir mal den Unterschied. Jetzt wird es schon schwieriger, oder?

Egal, ob Du den Unterschied bereits kennst oder ihn erst in diesem Artikel kennenlernst: Ich wette mit Dir, Du nimmst aus diesem Text einige Dinge mit, die Dir im Arbeitsalltag helfen, produktiver zu sein.

Deine Zeit ist wertvoll, und ich bin Dir dankbar, dass Du mir einen Teil davon schenkst und meinen Newsletter abonniert hast.

Willst Du mit mir in Kontakt treten? Hast Du Feedback oder Inputs zu den Themen in dieser Nachricht? Dann antworte einfach auf diese E-Mail. Ich freue mich über jede Nachricht!

Gefällt Dir dieser Newsletter? Dann erzähle doch bitte Deinen Freunden und Bekannten davon. Zum Beispiel, indem Du diese E-Mail direkt an drei Personen weiterleitest, die interessiert sein könnten. Vielen herzlichen Dank dafür!

Und wenn Du möchtest, kannst Du mich gerne mit einem kleinen Trinkgeld unterstützen. Vielen Dank schon mal im Voraus dafür! 🙏🏼

Du kannst Dich mit einem Klick von diesem Newsletter abmelden, indem Du auf den für Dich passenden Grund klickst:

Ich wollte nur das E-Book / PDF herunterladen

Der Inhalt interessiert mich nicht mehr

Der Newsletter erscheint zu oft

Der Newsletter ist zu lang

Zu wenig Abwechslung bei den Themen

Ich habe den Newsletter nie abonniert

Anderer Grund

Unsubscribe · Einstellungen

113 Cherry St #92768, Seattle, WA 98104-2205

Zwischen den Zeilen

Vieles von dem, worüber ich schreibe, findet „zwischen den Zeilen" statt; nicht nur in den offensichtlichen Aussagen, sondern im Nachdenken, Reflektieren und Weiterdenken. In Zitaten, die hängen bleiben. In Gesprächen, die nachklingen. In Gedanken, die auftauchen und im Kopf bleiben.Auch der Slogan bringt das auf den Punkt: „Neue Perspektiven für Menschen mit Zielen.“ Denn darum geht’s mir Woche für Woche: Impulse geben. Denkanstöße liefern. Mut machen, anders zu denken und neue Wege zu gehen.