|
Andreas Hobi |
|
Neue Perspektiven für Menschen mit Zielen |
|
|
|
Diese Ausgabe im Browser lesen
In dieser Ausgabe:
- 📋 Alles, was Du über das Leben wissen musst, in drei Worten zusammengefasst
- 🐂 Was Ochsen und KI gemeinsam haben
- 🏚️ Weshalb Du Dir kein Haus kaufen solltest
- 💡 48 Produktivitätstipps in nur 2 Minuten
|
|
|
Mein Lesetipp der Woche
„In drei Worten kann ich alles zusammenfassen, was ich über das Leben gelernt habe: Es geht weiter.“
— F. Scott Fitzgerald (US-amerikanischer Schriftsteller; unter anderem: "Der große Gatsby")
Manchmal stolpere ich über ein Zitat, das so simpel klingt, dass ich es fast überlese. Und dann bleibt es hängen. So wie dieses hier. Drei Worte, die fast schon lapidar daherkommen und trotzdem eine ganze Lebensphilosophie in sich tragen: Es geht weiter.
Vielleicht hast Du gerade Stress im Job. Vielleicht bist Du krank. Vielleicht fühlst Du Dich verloren, müde, ausgelaugt. Und dann kommt dieses „Es geht weiter“ um die Ecke.
Vielleicht gibt es in Deinem Leben Phasen, in denen Du denkst: Das war's jetzt. Und dann? Stehst Du am nächsten Morgen wieder auf. Machst Kaffee. Du lachst, Du ärgerst Dich, Du lebst. Auch wenn’s gerade nicht danach aussieht, es gibt ein Danach. Und vielleicht sogar ein besseres Danach.
|
|
|
Mein Denkanstoß der Woche
Wenn ein Landwirt einen Traktor anstelle von Ochsen benutzt, wirft ihm das jemand vor? Natürlich nicht. Der Traktor spart Zeit, erhöht den Ertrag und bringt mehr Geld. Kein Mensch käme auf die Idee zu sagen: „Früher war das besser, als man noch mit dem Pflug über den Acker lief.“
Warum also tun wir das bei KI?
Je schneller wir begreifen, dass künstliche Intelligenz genau dasselbe wie ein Pflug ist, nämlich ein Werkzeug, desto schneller werden wir wachsen. Nicht, weil wir dann fauler werden. Sondern weil wir den Kopf endlich wieder für das freibekommen, worauf es wirklich ankommt.
Das zeigt sich besonders im Bildungsbereich. Warum verlangen Lehrkräfte immer noch, dass Schüler Aufgaben „ohne Hilfsmittel“ lösen, obwohl es in der Welt, auf die sie vorbereitet werden sollen, vor Hilfsmitteln nur so wimmelt? Würdest Du einem 17-Jährigen in der Chemieprüfung die lange Division abverlangen, obwohl ein Taschenrechner direkt vor ihm liegt?
Wenn man den Taschenrechner zulässt, kann man anspruchsvollere Fragen stellen. Wenn man KI zulässt, kann man kreativere Aufgaben stellen. Denn jedes kognitive Hilfsmittel entlastet den Arbeitsspeicher und macht Platz für das große Ganze.
Ich höre oft: „Aber wenn wir KI alles machen lassen, verlieren wir unser Denken, unsere Kreativität.“ Ehrlich? Ich glaube das Gegenteil. Dank KI kann heute jeder ein Lied schreiben oder ein Design entwerfen; sogar jemand wie ich, der weder Noten lesen noch besonders gut zeichnen kann.
KI ersetzt nicht unsere Fähigkeiten. Sie erweitert sie.
|
|
|
Mein Aha-Erlebnis der Woche
Vielleicht hast Du es schon mal gehört oder sogar gedacht: „Ein Haus ist immer eine gute Investition. Wertsteigerung garantiert. Beton-Gold. Sicher wie das Amen in der Kirche.“
Aber was, wenn das gar nicht stimmt?
Subhash Kak beschreibt in seinem Artikel „The coming population collapse“, was in Ländern wie Japan längst Realität ist: Häuser verlieren an Wert wegen des demografischen Wandels. In Japan stehen offiziell über 8,5 Millionen Häuser leer; manche Schätzungen sprechen sogar von 11 Millionen. Und in Spanien? Rund 4 Millionen. Italien? Ähnlich.
Und was bedeutet das für die Immobilienpreise? Sie sinken. So viel zum „immer wertvoller“.
Aber selbst in stabileren Märkten ist die Sache mit der Immobilie oft eine Milchmädchenrechnung. Christian Thiel bringt in seinem Buch „Schatz, ich habe den Index geschlagen!“ ein Beispiel: Ein Haus wird in den 60ern für 30'000 EUR (oder damals noch D-Mark) gekauft, 2015 für 180'000 verkauft. Klingt nach einem satten Gewinn. Aber: Wer die Renovierungskosten, Instandhaltungskosten und insbesondere die Inflation nicht mitrechnet, belügt sich selbst.
Hätte man das Geld in einen Aktienindex gesteckt, ohne Grundsteuer, ohne Heizungstausch, ohne Rohrbruch, hätte man heute deutlich mehr Vermögen. Und das völlig passiv. Auch wenn man die Miete einrechnet.
Immobilien fühlen sich sicher an. Aktien sind oft sicherer, zumindest dann, wenn man langfristig denkt und breit streut.
|
|
|
Aus meiner Feder
Dieser Artikel ist auf das Wesentliche reduziert. Hier findest Du kurz und knapp 48 einfache Tipps, mit denen Du Deine Produktivität steigern kannst und für die Du nur drei Minuten Lesezeit brauchst.
|
|
|
Deine Zeit ist wertvoll, und ich bin Dir dankbar, dass Du mir einen Teil davon schenkst und meinen Newsletter abonniert hast.
Willst Du mit mir in Kontakt treten? Hast Du Feedback oder Inputs zu den Themen in dieser Nachricht? Dann antworte einfach auf diese E-Mail. Ich freue mich über jede Nachricht!
Gefällt Dir dieser Newsletter? Dann erzähle doch bitte Deinen Freunden und Bekannten davon. Zum Beispiel, indem Du diese E-Mail direkt an drei Personen weiterleitest, die interessiert sein könnten. Vielen herzlichen Dank dafür!
Und wenn Du möchtest, kannst Du mich gerne mit einem kleinen Trinkgeld unterstützen. Vielen Dank schon mal im Voraus dafür! 🙏🏼
|
|
|