WEEKLY UPDATE #184: Das mächtigste Produktivitätstool besteht aus nur vier Buchstaben


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gelesen

Kennst Du das? Dein Gehalt steigt, vielleicht bekommst Du eine Bonuszahlung oder ein paar unerwartete Einnahmen – und plötzlich scheint das Geld genauso schnell wieder zu verschwinden, wie es gekommen ist. Neue Schuhe, ein besseres Auto, ein schickerer Kaffee am Morgen. Alles fühlt sich notwendig an. Warst Du vorher etwa unterversorgt?

Der amerikanische Bestseller-Autor George Clason hat dieses Phänomen treffend beschrieben:

„Das, was jeder von uns als ‚notwendige Ausgaben‘ bezeichnet, wird immer so hoch sein wie unser Einkommen, es sei denn, wir demonstrieren das Gegenteil.”

Mit anderen Worten: Unsere „notwendigen Ausgaben“ sind oft gar nicht so notwendig. Sie wachsen mit unserem Einkommen; es sei denn, wir setzen bewusst ein Stoppschild. Dieses Phänomen nennt sich Lifestyle Creep, ein schleichendes Anwachsen des Lebensstandards, das oft unbemerkt bleibt.

Warum passiert das? Ganz einfach: Mehr Geld eröffnet mehr Möglichkeiten. Und sobald etwas möglich wird, erscheint es uns oft auch notwendig. Wer einmal Business-Class geflogen ist, will nicht mehr zurück in die engen Economy-Sitze. Wer einmal in einem Designer-Sessel gesessen hat, hält plötzlich das alte Sofa für unzumutbar.

Das Problem ist nicht, dass wir uns Dinge leisten. Das Problem ist, dass wir aufhören, bewusst zu wählen. Wir hinterfragen nicht mehr, ob ein Kauf unseren langfristigen Zielen dient oder nur eine spontane Reaktion auf unser prallvolles Konto ist.


gedacht

Wenn Du produktiver sein möchtest, brauchst Du nicht zwingend eine ausgeklügelte App und möglicherweise auch kein kompliziertes System zur Selbstorganisation. Das mächtigste Produktivitätstool besteht aus nur vier Buchstaben: Nein.

Nein zu weiteren Verpflichtungen. Nein zu unnötigen Meetings. Nein zu Aufgaben, die Dich von Deinen wichtigsten Zielen ablenken. Denn jedes Nein zu Unwichtigem ist ein Ja zu dem, was wirklich zählt.

Viele von uns sind keine Fließbandarbeiter mehr, sondern Wissensarbeiter. Und Kreativität, Fokus und strategisches Denken lassen sich nicht im Akkord produzieren. Sie brauchen Raum, Ruhe und Zeit. Wenn Du Dich ständig verzettelst, verlierst Du genau das.

Deshalb: Wann immer Dich jemand um etwas bittet, frage Dich selbst: „Ist das gerade der beste Einsatz meiner Zeit? Oder ist es nur eine weitere Kleinigkeit, die mich von meinen eigentlichen Prioritäten abhält?“

Erfolg hängt nicht nur davon ab, was Du tust, sondern auch davon, was Du bewusst nicht tust. Extrem erfolgreiche Menschen wissen das. Warren Buffett hat es auf den Punkt gebracht:

Der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und extrem erfolgreichen Menschen besteht darin, dass die extrem erfolgreichen Menschen zu praktisch allem Nein sagen.

Hast Du oft das Gefühl, zu viel um die Ohren zu haben? Dann liegt das vielleicht daran, dass Du zu vielen Dingen Ja gesagt hast. Und wahrscheinlich zu den falschen.

Sobald Du verstehst, dass ein Nein zu anderen oft ein Ja zu Dir selbst, zu Deinen Zielen und zu Deiner Vision ist, wird der Prozess viel einfacher. Nein zu sagen bedeutet nicht, egoistisch zu sein; es bedeutet, Deine Zeit so zu schützen, dass sie den größten Wert für Dich und Deine Mission hat.


gelernt

Unsere Haut ist nicht nur eine Hülle, sie ist ein hochkomplexes Wahrnehmungssystem. Sie fühlt nicht nur Berührungen, sondern auch Temperatur, Schmerz und chemische Reize. Und das auf eine viel raffiniertere Weise als bisher gedacht:

Lange ging man davon aus, dass einzelne Nervenzellen sich jeweils auf eine Art von Reiz spezialisieren: Eine Zelle für Schmerz, eine für Berührung, eine für Kälte. Doch Forschungen, über die Claudia Krapp berichtet, zeigen: Unser Hautsinnessystem arbeitet anders; weniger als eine Fabrik mit klaren Zuständigkeiten, sondern eher wie ein Netzwerk, in dem sich alles überlappt.

Die Nervenzellen unserer Haut sind wahre Multitalente. Ein Zelltyp, der sanfte Berührungen erkennt, kann auch Kälte wahrnehmen, obwohl er laut seiner genetischen Ausstattung gar nicht dazu in der Lage sein sollte. Andere reagieren sowohl auf schmerzhaftes Capsaicin (das „Feuer“ des Chili) als auch auf Menthol und Kälte. Es scheint, als sei unsere Haut ein Detektiv mit einem ganzen Arsenal an Tricks, um die Welt um uns herum wahrzunehmen.

Und das Spannendste: Wir wissen noch nicht einmal, wie sie das genau macht. Da muss es noch unbekannte Mechanismen geben, die unser Verständnis von Sinneswahrnehmung auf den Kopf stellen könnten.

Vielleicht sind unsere Nerven nicht nur Informationsleitungen, sondern kleine Superhirne direkt in der Haut. Und wenn das stimmt: Was könnte das für unser Körpergefühl, unsere Empfindungen und sogar für die Medizin bedeuten?

Ein bisschen Gänsehaut bekommt man da schon.

Quelle: Nervenzellen unserer Haut sind vielseitiger als gedacht


geschrieben

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