In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement. gelesenWann hast Du Dich das letzte Mal getraut, richtig lächerlich in etwas auszusehen? Also so richtig, ohne Rücksicht auf Peinlichkeit oder Stolz? Kobe Bryant, einer der größten Basketballspieler aller Zeiten, sagte einmal: „Wenn ich etwas Neues in mein Spiel einbauen wollte, versuchte ich sofort, es zu integrieren. Ich hatte keine Angst, schlecht auszusehen oder mich zu blamieren. Das liegt daran, dass ich immer das langfristige Ergebnis im Kopf hatte.“ Mit anderen Worten: Fortschritt gibt es nur für diejenigen, die bereit sind, sich anfangs lächerlich zu machen. Das Problem? Die meisten von uns vermeiden diesen Zustand um jeden Preis. Wir wollen kompetent wirken, kontrolliert, souverän. Wir fürchten uns davor, dass andere unser Unvermögen sehen und vielleicht auch darüber lachen. Aber genau diese Angst hält uns zurück. Denn wer nur das macht, was er bereits kann, bleibt dort, wo er schon ist. Stell Dir vor, ein Kind würde sich weigern, Fahrradfahren zu lernen, weil es beim ersten Versuch hinfallen könnte. Oder ein Musiker würde nie ein neues Instrument in die Hand nehmen, weil die ersten Töne schräg klingen. Absurd, oder? Und doch tun wir als Erwachsene oft das; aus Angst vor der Blamage. gedachtEs gibt zwei Möglichkeiten, ein langes Leben zu führen:
Der erste Weg ist die Domäne der Medizin, der Genetik, der Fitnessindustrie. Es geht darum, gesund zu bleiben, Krankheiten zu vermeiden, vielleicht eines Tages mit Fortschritten in der Wissenschaft das Altern selbst zu verlangsamen. Die Frage lautet: Wie lange kann ich auf dieser Welt bleiben? Der zweite Weg ist weniger eine Frage der Wissenschaft als eine Frage der Gestaltung. Zehn Jahre im gleichen Trott vergehen wie im Schlaf. Zehn Jahre, in denen Du Neues wagst, Dich verwandelst, lernst, vielleicht sogar Deine Identität infrage stellst: Das sind zehn Jahre, die sich wie ein ganzes Leben anfühlen. Es gibt Menschen, die mit 90 zurückblicken und sich wundern, wohin die Zeit verschwunden ist. Und es gibt Menschen, die mit 50 das Gefühl haben, schon fünf Leben gelebt zu haben, weil sie in jedem Jahrzehnt neu angefangen haben. Eine neue Stadt, eine neue Leidenschaft, eine neue Perspektive. Ich bin im letzten Jahr gleich zweimal umgezogen, 40 Mal in ein Flugzeug gestiegen, machte unter anderem einen dreiwöchigen Roadtrip durch die USA und besuchte im November und Dezember insgesamt acht Länder in der Karibik und Mittelamerika. Und als ob das nicht genug wäre, erhielt ich auch noch einen Buchvertrag (siehe ganz unten), führe weiterhin ein eigenes Unternehmen, schreibe jede Woche diesen Newsletter und verfasse Texte für andere Menschen. Ich erlebte im vergangenen Jahr gefühlt mehr als in den 10 Jahren zuvor. Wir haben wenig Einfluss darauf, wie viele Jahre wir bekommen. Aber wir haben erstaunlich viel Einfluss darauf, wie viel Leben wir in diese Jahre packen. Vielleicht ist das die beste Strategie für ein langes Leben: sich nicht nur um das „Wie lange?“ zu kümmern, sondern um das „Wie viel?“. Und jetzt die Frage an Dich: Lebst Du gerade Dein erstes Leben oder vielleicht schon Dein drittes? gelerntDie neueste Technik wird immer günstiger, während Dienstleistungen gefühlt jedes Jahr teurer werden. Ein Smartphone mit beeindruckender Leistung kostet heute nur noch einen Bruchteil dessen, was ein Computer vor 20 Jahren gekostet hat. Gleichzeitig steigen die Preise für Klavierunterricht, Friseurbesuche oder eine professionelle Zahnreinigung. Das ist kein Zufall. Dahinter steckt ein ökonomisches Phänomen, das der Wirtschaftswissenschaftler William Baumol beschrieben hat: der Baumolsche Kosteneffekt. Der Schlüssel liegt in der Produktivitätssteigerung. In der Industrie lässt sich die Produktion durch Maschinen, Automatisierung und technologische Fortschritte immer weiter verbessern. Eine Autofabrik kann heute mit der gleichen Anzahl Mitarbeiter in einer Stunde zehnmal so viele Fahrzeuge herstellen wie vor einigen Jahrzehnten. Ganz anders sieht es jedoch in sozialen Berufen aus, in der Bildung, im Gesundheitswesen oder in der Kunst. Ein Musiklehrer kann nicht plötzlich doppelt so viele Schüler unterrichten. Eine Ärztin kann nicht in der halben Zeit genauso gründlich diagnostizieren. Und ein Friseur kann nicht schneller Haare schneiden, ohne dass es hinterher schief aussieht. In diesen Berufen bleibt der persönliche Zeitaufwand entscheidend und damit die Produktivität weitgehend konstant. Da Unternehmen in der Industrie effizienter werden, steigen dort die Löhne. Doch niemand würde weiterhin als Musiklehrer, Krankenpfleger oder Friseur arbeiten, wenn dort die Gehälter gleich blieben, während sie in der Industrie rasant wachsen. Also müssen auch die Löhne in diesen Berufen steigen, obwohl der Output dort nicht gestiegen ist: Du erhältst die gleiche Leistung wie zuvor, aber zu einem ständig steigenden Preis. Der paradoxe Effekt: Je reicher eine Gesellschaft wird, desto günstiger werden Produkte und desto teurer werden Dienstleistungen. Das erklärt auch, warum Gesundheitsversorgung in wohlhabenden Ländern oft so kostspielig ist: Während eine Autofabrik heute doppelt so viele Autos produzieren kann wie vor 20 Jahren, kann eine Ärztin nicht doppelt so schnell Patienten behandeln, ohne an Qualität einzubüßen. Was lernen wir daraus? Zum einen: Steigende Preise für Dienstleistungen sind eine Folge des Wohlstands. Und zum anderen: Wenn der Preis für Dein nächstes Konzertticket oder den Friseurbesuch steigt, dann könnte das ein gutes Zeichen sein; nämlich dafür, dass wir insgesamt in einer produktiveren und wohlhabenderen Gesellschaft leben. Quelle: 25 Useful Ideas for 2025 geschriebenErinnerst Du Dich noch? Mitte 2024 habe ich hier im Newsletter erwähnt, dass ich an einem Buch schreibe. Der Buchverlag Wiley & Sons hat mich damals angefragt, ob ich für ihre „… für Dummies“-Buchserie ein Buch zu dem Thema schreiben möchte, über das ich auch hier im Newsletter regelmäßig schreibe. Jetzt ist es so weit: Das Buch nimmt Gestalt an, und ich kann Dir heute exklusiv das finale Cover präsentieren! 🎉 (Ja, Du bist unter den Ersten, die es sehen!) Aber worum geht’s eigentlich?Wir alle kennen diese Zeitmanagement-Tricks, die uns produktiver machen sollen. Pomodoro-Technik, Eisenhower-Matrix, To-do-Listen … Du findest sie alle auf meiner Website und in diesem Newsletter. Aber seien wir ehrlich: Die meiste Zeit landen sie in der Kategorie „Sollte ich mal ausprobieren“ – und genau dort bleiben sie auch. Die gute Nachricht: KI kann das für Dich übernehmen. Oder besser gesagt: Sie kann Dich so unterstützen, dass Du gar nicht mehr anders kannst, als produktiver zu sein. Keine Ausreden mehr. Keine „Ich hab’s vergessen“-Momente. Nur noch smarte Entscheidungen und mehr Zeit für das, was Dir wichtig ist. Ich war selbst überrascht, als ich bei der Recherche für mein Buch gesehen habe, was heute schon möglich ist und was in den nächsten Jahren auf uns zukommt. Mein Buch zeigt Dir: Ein wenig wie ein unsichtbarer Assistent, der Dir nicht nur Aufgaben abnimmt, sondern Dich auch vor Deinem eigenen inneren Schweinehund schützt. Hört sich spannend an? Dann bleib dran und lies weiterhin diesen Newsletter! Ich werde Dich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Und vielleicht gibt’s auch ein kleines Geschenk für Newsletter-Leser … |
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In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement. gelesen Es ist schon seltsam, wie wir manche junge Menschen aufs Leben vorbereiten. Wir polstern ihre Umgebung mit „sicheren Räumen“ und geben Triggerwarnungen, in der gut gemeinten Absicht, niemanden zu verletzen. Aber wie Gref Lukianoff und Jonathan Haidt fragen: „Was tun wir unseren Jugendlichen an, wenn wir sie unterstützen, eine besonders dünne...
In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement. gelesen Kennst Du das? Dein Gehalt steigt, vielleicht bekommst Du eine Bonuszahlung oder ein paar unerwartete Einnahmen – und plötzlich scheint das Geld genauso schnell wieder zu verschwinden, wie es gekommen ist. Neue Schuhe, ein besseres Auto, ein schickerer Kaffee am Morgen. Alles fühlt sich notwendig an. Warst Du vorher etwa unterversorgt? Der...
In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement. gelesen Kennst Du das Gefühl, den ganzen Tag beschäftigt zu sein, aber am Ende nicht wirklich etwas geschafft zu haben? Du hast E-Mails beantwortet, an einem Projekt gearbeitet, abends ein wenig in einem Buch gelesen; alles in einem Zustand, der weder voll fokussiert noch voll entspannt war. Willkommen im „anxious middle“, wie es der Social...