In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement. gelesenDu betrittst eine Buchhandlung und siehst ein Buch auf dem Tisch direkt am Eingang, geschmückt mit einem glänzenden Aufkleber: „SPIEGEL-Bestseller!“. Es schreit förmlich danach, in Deinen Einkaufskorb zu wandern. Doch halt – was sagt dieser Aufkleber wirklich aus? Buchautoren kämpfen darum, auf der SPIEGEL-Bestsellerliste zu landen. Denn das ist der heilige Gral, das unumstößliche Maß für Erfolg in der deutschen Literatur. Ein Bestseller zu sein, das bedeutet Anerkennung, Ruhm und nicht zuletzt ein pralles Bankkonto. Aber mal ehrlich: Wann hat Dich das letzte Mal ein Bestseller zum Nachdenken gebracht oder Dein Leben verändert? Taylor Pearson bringt es auf den Punkt: „Buchautoren konkurrieren darum, auf der New York Times-Bestsellerliste zu stehen, weil dies ein klar verständliches Maß für ihren Erfolg ist. Nicht gemessen wird jedoch, wie vielen Menschen ihr Buch tatsächlich weitergeholfen hat. Und so sind nahezu alle Bücher eher auf Ersteres als auf Letzteres optimiert.“ Das Problem liegt in der Metrik. Bestsellerlisten messen Verkaufszahlen – das ist einfach, greifbar und vor allem messbar. Doch sie sagen nichts darüber aus, ob das Buch wertvoll ist. Hat es Dir neue Perspektiven eröffnet? Hat es Dich inspiriert, etwas in Deinem Leben zu verändern? Oder war es nur ein kurzweiliger Zeitvertreib, der bald im Regal verstaubt? Manchmal findet man die wertvollsten Perlen abseits der ausgetretenen Pfade, fernab der Bestsellerlisten. Quelle: The Illegible Margin: Profiting From The Gap Between The Map And The Territory gedachtDie Welt um uns herum ist so bemerkenswert, dass wir oft vergessen, wie außergewöhnlich unser Alltag ist. Wir sind so daran gewöhnt, alles für selbstverständlich zu halten, dass wir das Staunen verlernen. Nimm mal einen Moment und betrachte Deine Umgebung. Wir beide machen gerade etwas Faszinierendes: Wir kommunizieren durch Raum und Zeit. Ich schreibe diese Worte, die Dich auf Deinem Bildschirm erreichen, egal wo Du gerade bist. Aber ist das wirklich so selbstverständlich? Wir könnten stattdessen auch zwei Affen sein, die im Dschungel sitzen und dem Sonnenuntergang zusehen. Keine Kleidung, kein Dach über dem Kopf, kein Handy in der Hand. Unser größtes Problem wäre es, einen sicheren Schlafplatz zu finden und die nächste Mahlzeit zu finden. Der Komfort, den wir heute erleben, wäre jenseits unserer Vorstellungskraft. Doch hier sind wir, in einem Gebäude, geschützt vor den Elementen, gut ernährt und bekleidet. Wir haben Maschinen, die für uns das Geschirr spülen, die Wäsche waschen oder uns von Kontinent zu Kontinent bringen. Wir tragen kleine Geräte bei uns, die uns Zugang zu nahezu allem Wissen der Menschheitsgeschichte geben. Wie wäre es, einfach mal „Wow“ zu sagen? Die Welt mit den Augen eines Kindes zu betrachten, das alles zum ersten Mal sieht. Dieses Staunen über das Alltägliche wiederzuentdecken. Die Tatsache zu feiern, dass wir in einer Zeit leben, in der Wissenschaft und Technologie Wunder vollbringen. gelerntIn Susan Cains Buch „Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt“ bin ich auf eine faszinierende Studie gestoßen. Eine Untersuchung der Brigham-Young-Universität mit 128 Vorstandsvorsitzenden großer Unternehmen ergab, dass diejenigen, die als besonders charismatisch galten, nicht unbedingt mehr Erfolg hatten als ihre weniger charismatischen Kollegen. Überraschend, oder? Trotz ihres Charismas und der damit einhergehenden besseren Bezahlung erzielten sie keine besseren Leistungen. Ein Harvard-Management-Professor bestätigt dieses Phänomen. Er sagt, dass Führungskräfte nicht übermäßig extrovertiert sein müssen, um effektiv zu sein. Führungskräfte verbringen den Großteil ihrer Zeit nicht damit, große Reden zu halten oder auf Bühnen zu glänzen. Viel häufiger kommunizieren sie in kleinen Meetings, per E-Mail oder Video. Die Fähigkeit, eine Präsentation vor einer großen Gruppe zu halten, ist zwar wichtig, aber nicht ihre tägliche Aufgabe. Also, warum legen wir so viel Wert auf Charisma? Ein charismatischer Redner kann einen Raum füllen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Doch in der täglichen Praxis des Führens sind es oft die leisen, überlegten und gut durchdachten Entscheidungen, die wirklich zählen. Quelle: Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt geschriebenUnternehmensblog: So vermeidest Du Fehler beim Schreiben Deiner BlogartikelBetreibst Du einen Unternehmensblog (oder möchtest das zukünftig tun) und möchtest erfahren, worauf Du dabei achten musst? Dann bist Du hier richtig! In diesem Artikel erfährst Du, worauf Du achten musst, wenn Du einen Blogartikel vorbereitest, welche Punkte beim Beginn und bei der Überschrift eines Blogartikels wichtig sind und wie Du den Feinschliff ganz am Schluss richtig hinbekommst. |
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In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement. gelesen Es ist schon seltsam, wie wir manche junge Menschen aufs Leben vorbereiten. Wir polstern ihre Umgebung mit „sicheren Räumen“ und geben Triggerwarnungen, in der gut gemeinten Absicht, niemanden zu verletzen. Aber wie Gref Lukianoff und Jonathan Haidt fragen: „Was tun wir unseren Jugendlichen an, wenn wir sie unterstützen, eine besonders dünne...
In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement. gelesen Kennst Du das? Dein Gehalt steigt, vielleicht bekommst Du eine Bonuszahlung oder ein paar unerwartete Einnahmen – und plötzlich scheint das Geld genauso schnell wieder zu verschwinden, wie es gekommen ist. Neue Schuhe, ein besseres Auto, ein schickerer Kaffee am Morgen. Alles fühlt sich notwendig an. Warst Du vorher etwa unterversorgt? Der...
In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement. gelesen Kennst Du das Gefühl, den ganzen Tag beschäftigt zu sein, aber am Ende nicht wirklich etwas geschafft zu haben? Du hast E-Mails beantwortet, an einem Projekt gearbeitet, abends ein wenig in einem Buch gelesen; alles in einem Zustand, der weder voll fokussiert noch voll entspannt war. Willkommen im „anxious middle“, wie es der Social...