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Zwischen den Zeilen #241: Weshalb Leute, die Networking lieben, primär mittelmäßige Arbeit kaschieren

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Zwischen den Zeilen

Künstliche Intelligenz wird Deinen Alltag verändern. Die Frage ist nur, ob Du davon profitierst oder zuschaust, während andere längst weiter sind. Die meisten nutzen KI wie ein besseres Google und bleiben damit weit unter ihren Möglichkeiten, während gleichzeitig Zeitmanagement oft noch so gedacht wird wie vor 20 Jahren. Genau hier setzt mein Newsletter an: Ich zeige Dir, wie Du KI konkret nutzt, um klarer zu arbeiten, bessere Entscheidungen zu treffen und Dir im Alltag einen Vorsprung zu verschaffen, den die meisten noch nicht einmal erkennen. Einfach, direkt anwendbar und ohne technisches Vorwissen. Wenn Du das nicht nur beobachten, sondern für Dich nutzen willst, melde Dich hier an.

Andreas Hobi

Neue Perspektiven
für Menschen mit Zielen


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In dieser Ausgabe:

  • 🌐 Weshalb Leute, die Networking lieben, primär mittelmäßige Arbeit kaschieren wollen
  • 📱 Weshalb Funktionen auf dem Computer oder Smartphone immer günstiger werden

Mein Lesetipp der Woche

Scott Galloway schreibt in seinem Buch Post Corona:

Je stärker Du aufs Netzwerken angewiesen bist, desto wahrscheinlicher kompensierst Du mittelmäßige Arbeit.

Und das bestätigt, was ich schon seit Jahren glaube. Ich habe immer bezweifelt, dass Networking zwingend notwendig ist. Gute Arbeit setzt sich durch. Punkt. Was ich allerdings von einzelnen Menschen höre, von außen, gut gemeint, oft überzeugend vorgetragen: „Du musst als Dienstleister konstant Gespräche führen, aktiver auf Leute zugehen, mehr anschreiben, Dein Produkt den Leuten ins Gesicht drücken, mindestens drei Posts täglich auf LinkedIn publizieren.“

Die (vermeintliche) Logik dahinter: Mehr Kontakte gleich mehr Geschäft. Die entscheidende Frage ist nur, ob das tatsächlich so ist oder ob es vorwiegend dann gilt, wenn etwas Grundlegendes fehlt.

Die These von Scott Galloway setzt genau an diesem Punkt an. Seine These ist zugespitzt, aber nicht völlig von der Hand zu weisen. Denn wenn etwas gut ist, passiert häufig etwas anderes: Es wird durch die Kunden weiterempfohlen.

Ohne Nachfassen.
Ohne strategische Gespräche.
Ohne dass Du Dich aktiv ins Spiel bringen musst.

Genauso erlebe ich es bei den Leistungen, die ich selbst anbiete; dort funktioniert es zuverlässig. Jemand macht gute Erfahrungen, spricht darüber, und plötzlich verschiebt sich etwas: Du bist nicht mehr im Modus „verkaufen“, sondern im Modus „ausgewählt werden“.

Und dieser Unterschied ist größer, als er auf den ersten Blick wirkt. Denn wenn Dein Geschäft weiterempfohlen wird, verschiebt sich der Fokus automatisch: weg von künstlicher Sichtbarkeit, hin zu echter Substanz.

Vielleicht ist Networking kein Wachstumstreiber, sondern eher ein Indikator.

Mein Denkanstoß der Woche

Es gibt ein Muster in der Technologiegeschichte, das Du leicht übersiehst: Was heute noch als eigenständiges Produkt verkauft wird, taucht später als selbstverständliche, kostenlose Funktion im Hintergrund auf.

Die Rechtschreibprüfung zeigt das deutlich. Früher war sie ein eigenes Produkt, teuer, mit vielen Anbietern und klaren Marktführern. Heute läuft sie einfach auf dem Computer oder dem Smartphone. Kaum jemand käme noch auf die Idee, dafür zusätzlich zu bezahlen. Ähnlich lief es bei der letzten Welle des maschinellen Lernens: Bilderkennung oder Textzusammenfassungen waren für einen kurzen Moment eigenständige Tools, für die Du Geld ausgegeben hast. Inzwischen sind sie kostenlos integriert.

Und an so einem Punkt stehen wir wieder. „Baue mir eine App auf Basis dieser Ideen“ wirkt heute noch fast wie Magie; etwas, für das Du ohne Weiteres 20 Dollar im Monat zahlst. Aber vieles spricht dafür, dass auch das bald einfach Teil des Betriebssystems sein wird, ohne zusätzliche Kosten.

Eigentlich bezahlst Du nicht die Funktion selbst. Du bezahlst dafür, dass sie noch nicht vollständig in die bestehende Infrastruktur übergegangen ist.

Wenn Dein Vorsprung darauf beruht, dass Du ein bestimmtes KI-Tool nutzt, das sich nicht jeder leisten kann (oder will), ist das eine wackelige Grundlage. Nicht, weil das Tool schlechter wird, sondern weil es wahrscheinlich bald für alle verfügbar ist. Und zwar kostenlos. Der eigentliche Unterschied entsteht deshalb nicht durch die Nutzung an sich, sondern durch die Art, wie Du damit umgehst, wie Du KI im Alltag einsetzt.


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Künstliche Intelligenz wird Deinen Alltag verändern. Die Frage ist nur, ob Du davon profitierst oder zuschaust, während andere längst weiter sind. Die meisten nutzen KI wie ein besseres Google und bleiben damit weit unter ihren Möglichkeiten, während gleichzeitig Zeitmanagement oft noch so gedacht wird wie vor 20 Jahren. Genau hier setzt mein Newsletter an: Ich zeige Dir, wie Du KI konkret nutzt, um klarer zu arbeiten, bessere Entscheidungen zu treffen und Dir im Alltag einen Vorsprung zu verschaffen, den die meisten noch nicht einmal erkennen. Einfach, direkt anwendbar und ohne technisches Vorwissen. Wenn Du das nicht nur beobachten, sondern für Dich nutzen willst, melde Dich hier an.