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Zwischen den Zeilen #236: Weshalb „von Menschen gemacht“ kein Qualitätssiegel ist

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Zwischen den Zeilen

Künstliche Intelligenz wird Deinen Alltag verändern. Die Frage ist nur, ob Du davon profitierst oder zuschaust, während andere längst weiter sind. Die meisten nutzen KI wie ein besseres Google und bleiben damit weit unter ihren Möglichkeiten, während gleichzeitig Zeitmanagement oft noch so gedacht wird wie vor 20 Jahren. Genau hier setzt mein Newsletter an: Ich zeige Dir, wie Du KI konkret nutzt, um klarer zu arbeiten, bessere Entscheidungen zu treffen und Dir im Alltag einen Vorsprung zu verschaffen, den die meisten noch nicht einmal erkennen. Einfach, direkt anwendbar und ohne technisches Vorwissen. Wenn Du das nicht nur beobachten, sondern für Dich nutzen willst, melde Dich hier an.

Andreas Hobi

Neue Perspektiven
für Menschen mit Zielen


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In dieser Ausgabe:

  • 🌟 Weshalb „von Menschen gemacht“ kein Qualitätssiegel ist
  • 📸 Weshalb das, was wir von Anderen sehen, immer nur deren Bestes ist
  • 📈 Was die Kombination von Pareto-Prinzip und KI bewirken kann

Mein Lesetipp der Woche

Viele Menschen hängen immer noch an „von Menschen gemacht“, als wäre das automatisch ein Qualitätsmerkmal.

Enrique Dans stellt das infrage. Denn „von Menschen gemacht“ bedeutet auch: Inkonsistenz, Stimmungsschwankungen, Fehler, Verzögerungen. Wenn Du ehrlich bist, kennst Du das aus Deinem eigenen Alltag: Du planst Deinen Tag und hältst Dich am Ende doch nicht daran. Du setzt Prioritäten und lässt Dich trotzdem ablenken. Du nimmst Dir vor, strategisch zu arbeiten, und ein paar Stunden später steckst Du wieder im Reaktionsmodus.

Nicht, weil Dir Disziplin fehlt. Sondern weil Du ein Mensch bist. Und deshalb wird KI im Zeit- und Selbstmanagement nicht einfach nur ein weiteres Tool bleiben. Sie wird zum Korrektiv. Nicht als Ersatz für Dich, sondern als Gegengewicht zu diesen menschlichen Mustern.

Eine gut eingesetzte KI vergisst nichts. Sie bewertet Aufgaben nicht nach Lust, sondern nach Relevanz. Sie reagiert nicht emotional auf eingehende Nachrichten und kennt kein „nur schnell noch das hier“. Sie macht schlicht das, was sinnvoll ist.

Trotzdem nutzen die meisten KI heute wie eine bessere Suchmaschine. Das ist ungefähr so, als würdest Du einen Ferrari kaufen und ihn ausschließlich als Sitzheizung verwenden.

Der eigentliche Hebel liegt woanders:

In dem Moment, in dem KI beginnt, Dein Zeitmanagement aktiv mitzugestalten, Deine Prioritäten zu schärfen, Deine Aufgaben zu hinterfragen, Deine Entscheidungen zu spiegeln, verändert sich nicht nur Dein Output. Du selbst wirst klarer, strukturierter, konsequenter.

Diesen Schritt gehen aber die wenigsten. Sie probieren ein wenig herum, lassen sich Texte schreiben, testen ein paar Prompts und kommen dann zum Schluss: „Ganz nett.“ Während andere anfangen, ihre gesamte Arbeitsweise neu zu denken.

Die einen sehen ein Tool. Die anderen ein System. Und genau dort entscheidet sich, wer in Zukunft schneller, klarer und wirksamer arbeitet.

Allein wirst Du dafür länger brauchen, als nötig. Nicht, weil Du es nicht kannst, sondern weil Du gegen Deine eigenen Muster arbeitest. Deshalb brauchst Du jemanden, der Dir zeigt, wie das geht. Wenn Du interessiert bist: Klick auf „antworten“ und schreib mir. Ich zeige Dir, was möglich ist.

Bist Du bereit, besser mit KI zu arbeiten? Oder hältst Du noch eine Weile an „von Menschen gemacht“ fest, überzeugt davon, dass Du es besser kannst, während andere längst begonnen haben, anders zu denken?

Wie lange willst Du Dir diesen Umweg noch leisten?

Mein Denkanstoß der Woche

Vielleicht geht es Dir so wie vielen Menschen: Du vergleichst Deinen Alltag mit den Hochglanz-Momenten anderer. Mit perfekt durchgetakteten Kalendern. Mit To-do-Listen, die scheinbar mühelos abgearbeitet werden. Mit Führungskräften, die „alles im Griff“ haben.

Und dabei übersiehst Du etwas Entscheidendes:

„Jeder Künstler zeigt dir nur das Beste von sich.“ (US-Comedian Jerry Seinfeld)

Was Du siehst, ist das Endergebnis. Nicht die siebzehn Anläufe davor. Nicht das Chaos. Nicht die Fehlgriffe. Nicht die Zeit, die irgendwo versickert ist.

Mit KI gehst Du oft ähnlich um. Du erwartest, dass sie sofort liefert. Eine klare Struktur. Saubere Prioritäten. Die perfekte Antwort. Weil Du glaubst, dass es bei den anderen so funktioniert. Und wenn das nicht auf Anhieb klappt, legst Du das KI-Tool zur Seite. „Bringt mir nichts.“

Diejenigen, die wirklich etwas aus KI herausholen, arbeiten anders. Sie bleiben nicht beim ersten Ergebnis stehen. Sie probieren, passen an, formulieren um. Sie denken gemeinsam mit der Maschine weiter. Sie wissen, dass die ersten Versuche selten die besten sind, und genau darin liegt der eigentliche Hebel.

Dann verändert sich etwas: Aufgaben, für die Du früher eine Stunde gebraucht hast, dauern plötzlich nur noch zwanzig Minuten. Nicht, weil die Aufgabe einfacher geworden ist, sondern weil Du gelernt hast, die KI richtig zu nutzen.

Die meisten setzen KI falsch ein oder gar nicht. Und erklären sich den Unterschied damit, dass andere einfach „bessere Tools“ hätten.

Die Wahrheit ist eine andere: Die Tools sind die gleichen. Was sich unterscheidet, ist der Prozess. Und vor allem die Erwartung.

Wenn Du als Führungskraft ständig im Reaktionsmodus bist, statt zu gestalten, liegt das selten nur an der Menge der Arbeit. Es liegt daran, wie Du mit ihr umgehst. KI kann Dir genau hier den Rücken freihalten, aber nur, wenn Du bereit bist, durch die ersten siebzehn unperfekten Versuche zu gehen. Alles andere ist Selbsttäuschung.

Mein Aha-Erlebnis der Woche

Versuchst Du immer noch, alles allein zu durchdringen und Dir Wissen auf die klassische Art anzueignen? Genau da liegt das Problem.

Pranav Mehta empfiehlt, beim Lernen gezielt mit KI zu arbeiten und das Pareto-Prinzip zu nutzen: Konzentriere Dich auf die 20 Prozent, die 80 Prozent der Ergebnisse bringen.

Das klingt zunächst unspektakulär, ist aber tatsächlich eine grundlegende Verschiebung in der Art, wie Du lernst. Bisher lief Lernen meist linear ab: Du hast Dich durch Themen gearbeitet, Kapitel für Kapitel. Mit KI kehrt sich diese Logik um.

Stell Dir vor, Du musst Dich in ein neues Thema einarbeiten, ein strategisches Projekt, ein neues Tool oder einen geschäftskritischen Bereich. Der klassische Weg: Stunden, oft Tage voller Recherche. Der Ansatz, der im Jahr 2026 sinnvoller ist, sieht anders aus:

Du gibst der KI einen klar formulierten Auftrag: „Ich möchte das Wesentliche rund um [Thema] verstehen. Nutze das Pareto-Prinzip und zeige mir die wenigen Konzepte, die den größten Unterschied machen. Erstelle daraus einen kompakten Lernpfad mit konkreten Anwendungsschritten und ergänze passende Buchempfehlungen zu jedem Schritt.“

(Der tatsächliche Prompt ist in der Praxis deutlich ausführlicher und präziser. Wenn Du wissen willst, wie er konkret aussieht und wie Du oder Dein Unternehmen das im Alltag einsetzen könnt, melde Dich bei mir.)

So investierst Du Deine Zeit und Energie gezielt in das, was wirklich Wirkung entfaltet. Du bewegst Dich schneller in Richtung Relevanz und entscheidest Dich bewusst dagegen, alles andere mitzunehmen.

Das bleibt nicht ohne Folgen. Dein Anspruch verschiebt sich. Es geht nicht mehr darum, möglichst viel zu wissen, sondern möglichst schnell wirksam zu werden. Nicht mehr darum, alles im Detail zu verstehen, sondern das Entscheidende anzuwenden.

Und an diesem Punkt wird KI vom netten Werkzeug zum echten Hebel.

In meinem Buch „Zeitmanagement mit KI-Tools für Dummies“ und in meinem Kurs mit der Confidos Akademie zeige ich, wie Du diese Denkweise systematisch in Deinen Alltag integrierst. Nicht als einmalige Technik, sondern als wiederholbares Muster. Das Pareto-Prinzip ist dabei nur eines von vielen Werkzeugen.

Die eigentliche Frage ist: Warum arbeitest Du noch so, als müsstest Du Dir alles selbst erkämpfen, obwohl Du längst die Möglichkeit hast, direkt beim Wesentlichen anzusetzen?


Deine Zeit ist wertvoll, und ich bin Dir dankbar, dass Du mir einen Teil davon schenkst und meinen Newsletter abonniert hast.

Willst Du mit mir in Kontakt treten? Hast Du Feedback oder Inputs zu den Themen in dieser Nachricht? Dann antworte einfach auf diese E-Mail. Ich freue mich über jede Nachricht!

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Künstliche Intelligenz wird Deinen Alltag verändern. Die Frage ist nur, ob Du davon profitierst oder zuschaust, während andere längst weiter sind. Die meisten nutzen KI wie ein besseres Google und bleiben damit weit unter ihren Möglichkeiten, während gleichzeitig Zeitmanagement oft noch so gedacht wird wie vor 20 Jahren. Genau hier setzt mein Newsletter an: Ich zeige Dir, wie Du KI konkret nutzt, um klarer zu arbeiten, bessere Entscheidungen zu treffen und Dir im Alltag einen Vorsprung zu verschaffen, den die meisten noch nicht einmal erkennen. Einfach, direkt anwendbar und ohne technisches Vorwissen. Wenn Du das nicht nur beobachten, sondern für Dich nutzen willst, melde Dich hier an.