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Zwischen den Zeilen #238: Schnelles Denken, langsames Denken, künstliches Denken

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Zwischen den Zeilen

Künstliche Intelligenz wird Deinen Alltag verändern. Die Frage ist nur, ob Du davon profitierst oder zuschaust, während andere längst weiter sind. Die meisten nutzen KI wie ein besseres Google und bleiben damit weit unter ihren Möglichkeiten, während gleichzeitig Zeitmanagement oft noch so gedacht wird wie vor 20 Jahren. Genau hier setzt mein Newsletter an: Ich zeige Dir, wie Du KI konkret nutzt, um klarer zu arbeiten, bessere Entscheidungen zu treffen und Dir im Alltag einen Vorsprung zu verschaffen, den die meisten noch nicht einmal erkennen. Einfach, direkt anwendbar und ohne technisches Vorwissen. Wenn Du das nicht nur beobachten, sondern für Dich nutzen willst, melde Dich hier an.

Andreas Hobi

Neue Perspektiven
für Menschen mit Zielen


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In dieser Ausgabe:

  • 💭 Schnelles Denken, langsames Denken, künstliches Denken
  • 📚 Weshalb Du nicht einfach immer nur das Naheliegendste lernen solltest

Mein Lesetipp der Woche

Kürzlich hatte ich eine Frage im Kopf, über die ich früher länger nachgedacht hätte. Diesmal habe ich sie einfach in ChatGPT eingegeben und die Antwort übernommen. Ohne weiterzudenken.

Kurz darauf stieß ich auf die diese Studie, die genau dieses Verhalten beschreibt:

  • KI ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug.
  • Wir beginnen, sie wie ein drittes Denksystem zu nutzen.

Neben den durch Daniel Kahneman populär gemachten Denkweisen:
→ System 1: Intuition (schnelles Denken)
→ System 2: Reflexion (langsames Denken)

gibt es jetzt:
→ KI (extern, jederzeit verfügbar, wirkt kompetent)

Das eigentliche Problem: Unser Gehirn mag Effizienz.

Und das bedeutet, wenn wir KI nutzen:

  • Wir prüfen seltener.
  • Wir hinterfragen weniger.
  • Wir übernehmen schneller.

Die Studie zeigt das ziemlich klar: Menschen folgen KI sogar dann, wenn sie falsch liegt, und sind sich dabei oft noch sicherer in ihrer Einschätzung.

Die entscheidende Frage ist deshalb: „Wann können wir der KI trauen? Und wann nicht?"

Wenn du das nicht auseinander halten kannst, trainierst du dich Schritt für Schritt in Richtung Bequemlichkeit statt in Richtung Klarheit.

Mein Aha-Erlebnis der Woche

David Epstein schreibt in seinem Buch „Es lebe der Generalist!“:

"Die Wissenschaft zeigt, dass die Übertragbarkeit von Fähigkeiten Grenzen hat. Psychologen haben bereits 1923 zwischen „naher“ und „ferner“ Lernübertragung unterschieden. Du kannst deine Erfahrungen mit einem Musikinstrument nutzen, um ein anderes zu lernen, aber dadurch wirst du nicht besser in Mathe. Ersteres ist Nahtransfer, während Letzteres Ferntransfer ist. Erfahrungen lassen sich proportional zur Anzahl ähnlicher Elemente, die zwei Aktivitäten gemeinsam haben, übertragen – Nahtransfer ist ein wertvolles Lerninstrument, aber Ferntransfer wurde weitgehend widerlegt. Trotz gegenteiliger Argumente macht es Kinder nicht irgendwie schlauer in der Schule, wenn man ihnen Schach oder Klavier beibringt."

David Epstein zeigt: Lernen entfaltet seine Wirkung nur dann, wenn es in einem ähnlichen Kontext angewendet wird. Alles andere bleibt isoliert.

Und genau das lässt sich aktuell beim Thema KI beobachten. Viele investieren Zeit. Teilweise sogar sehr viel Zeit. Sie beschäftigen sich mit Tools, lesen Artikel, probieren Funktionen aus, feilen an ihren Prompts. Es liegt also nicht daran, dass sie zu wenig tun.

Das eigentliche Problem ist ein anderes: Sie investieren ihre Zeit oft am falschen Ort. Denn Zeitaufwand allein führt nicht automatisch zu Fortschritt. Entscheidend ist, wofür Du diese Zeit einsetzt.

Wenn Du mal beobachtest, wie Du KI gerade nutzt, dann bewegst Du Dich wahrscheinlich häufig in Bereichen, die relativ leicht zugänglich sind: Texte erstellen, Ideen entwickeln, Inhalte strukturieren. Das ist naheliegend.

Mit der Zeit wirst Du besser darin, Texte zu erstellen oder Ideen zu entwickeln; keine Frage. Aber oft arbeitest Du da nicht an den Punkten, die Deinen Alltag wirklich bestimmen.

Die eigentlichen Engpässe liegen meist eine Ebene tiefer:

  • Wie Du Entscheidungen triffst, wenn Dir wichtige Informationen fehlen.
  • Wie Du mit Unsicherheit umgehst.
  • Wie Du Deine Aufmerksamkeit steuerst, während ständig etwas Deine Reaktion fordert.

Das sind keine Bereiche, in denen man „einfach mal ein bisschen üben“ kann. Und genau deshalb werden sie häufig ausgeklammert.

Stattdessen entsteht eine paradoxe Situation: Du entwickelst Fähigkeiten, die für sich genommen sinnvoll sind, aber kaum Einfluss auf das haben, was Dich eigentlich bremst.


Deine Zeit ist wertvoll, und ich bin Dir dankbar, dass Du mir einen Teil davon schenkst und meinen Newsletter abonniert hast.

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Künstliche Intelligenz wird Deinen Alltag verändern. Die Frage ist nur, ob Du davon profitierst oder zuschaust, während andere längst weiter sind. Die meisten nutzen KI wie ein besseres Google und bleiben damit weit unter ihren Möglichkeiten, während gleichzeitig Zeitmanagement oft noch so gedacht wird wie vor 20 Jahren. Genau hier setzt mein Newsletter an: Ich zeige Dir, wie Du KI konkret nutzt, um klarer zu arbeiten, bessere Entscheidungen zu treffen und Dir im Alltag einen Vorsprung zu verschaffen, den die meisten noch nicht einmal erkennen. Einfach, direkt anwendbar und ohne technisches Vorwissen. Wenn Du das nicht nur beobachten, sondern für Dich nutzen willst, melde Dich hier an.