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Zwischen den Zeilen #265: Was Du mir in der Umfrage gesagt hast, und was ich daraus mache

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Zwischen den Zeilen

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Was Du mir gesagt hast, und was ich daraus mache

Ende September habe ich Dich um Deine Meinung zu meinem Newsletter gebeten. Ich wollte wissen, welche Themen Dich besonders interessieren, weshalb Du «Zwischen den Zeilen» liest, und wovon Du Dir in Zukunft mehr wünschst.

Vielleicht hast Du an der Umfrage teilgenommen, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall habe ich Dir versprochen, Dir die Ergebnisse mitzuteilen. Dieses Versprechen löse ich heute ein. Vor allem möchte ich Dir erzählen, welche Schlüsse ich aus Deinen Rückmeldungen ziehe.

Denn eine Umfrage ergibt wenig Sinn, wenn man zwar Antworten sammelt, anschließend aber weitermacht wie bisher.

Was Du an diesem Newsletter schätzt

Ein Aspekt der Rückmeldungen hat mich besonders gefreut: Der mit Abstand am häufigsten genannte Grund, weshalb «Zwischen den Zeilen» gelesen wird, ist, dass die Artikel neue Perspektiven eröffnen und zum Nachdenken anregen.

Ebenfalls häufig genannt wurden die Möglichkeit, Neues zu erfahren, und die Art, wie ich Themen erkläre und einordne.

Das freut mich besonders, weil es genau dem entspricht, was ich mit diesem Newsletter erreichen möchte.

Ich will Dir nicht einfach erzählen, was gerade passiert oder welche Methode momentan besonders angesagt ist. Dafür gibt es genügend andere Informationsquellen. Mich interessiert vielmehr, was hinter den Dingen steckt. Weshalb wir bestimmte Entscheidungen treffen, warum manche vermeintlich logischen Ansätze nicht funktionieren und welche Zusammenhänge wir möglicherweise übersehen.

Wenn Du nach dem Lesen eines Artikels etwas anders betrachtest als vorher, hat er aus meiner Sicht seinen Zweck erfüllt.

Die Rückmeldungen bestärken mich darin, diesen Weg weiterzugehen.

Die Themen, die Dich beschäftigen

Auch bei den inhaltlichen Interessen zeichnet sich ein interessantes Bild ab.

Besonders häufig genannt wurden künstliche Intelligenz im Beruf, Zeitmanagement und Psychologie. Ebenfalls auf großes Interesse stoßen Selbstmanagement, Entscheidungen und die Frage, wie wir klarer denken können.

Auf den ersten Blick sind das recht unterschiedliche Themen. Bei genauerem Hinsehen haben sie allerdings einiges gemeinsam: Letztlich geht es immer wieder darum, wie wir in einer zunehmend komplexen Welt bewusster denken, sinnvoller handeln und besser mit unserer begrenzten Zeit und Aufmerksamkeit umgehen können.

Manchmal hilft uns dabei Technologie. Manchmal ein psychologischer Zusammenhang, den wir bisher nicht verstanden haben. Und manchmal reicht es schon, eine vermeintliche Selbstverständlichkeit infrage zu stellen.

Deshalb wird «Zwischen den Zeilen» auch künftig kein reiner KI-Newsletter sein. Künstliche Intelligenz bleibt ein wichtiges Thema, aber eben eines von mehreren.

Ich möchte mir weiterhin die Freiheit nehmen, über das zu schreiben, was ich gerade für besonders relevant oder gedanklich interessant halte. Ganz gleich, ob dabei KI, menschliches Verhalten oder eine alltägliche Entscheidung im Mittelpunkt steht.

Ein Wunsch, den ich besonders ernst nehme

Neben den Themeninteressen habe ich auch gefragt, wovon Du Dir mehr wünschst.

Dabei wurden unter anderem praktische KI-Anwendungen, konkrete Prompts, Entscheidungen und Denkmodelle sowie Tipps genannt, die sich unmittelbar umsetzen lassen.

Das ist für mich die interessanteste Erkenntnis der ganzen Umfrage. Offenbar wird dieser Newsletter besonders dafür geschätzt, dass er zum Nachdenken anregt. Gleichzeitig wünschen sich einige Leser, aus diesen Gedanken noch häufiger etwas Konkretes für ihren Alltag mitzunehmen. Beides lässt sich gut miteinander verbinden.

Eine neue Perspektive ist wertvoll. Sie wird noch wertvoller, wenn daraus eine bessere Entscheidung, eine veränderte Gewohnheit oder eine konkrete Anwendung entsteht. Ich möchte deshalb künftig stärker darauf achten, wo sich aus einem Gedanken eine praktische Konsequenz ergibt, die tatsächlich weiterhilft.

Wenn ich über KI schreibe, könnte das unter anderem ein konkreter Anwendungsfall oder ein Prompt sein, den Du selbst ausprobieren kannst. Bei einem Artikel über Entscheidungen könnte es eine Frage sein, die Dir hilft, ein Problem aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Und manchmal bleibt es bewusst bei einem Gedanken, über den es sich lohnt, etwas länger nachzudenken.

Was Du künftig erwarten darfst

An der grundsätzlichen Ausrichtung möchte ich wenig verändern. Die Rückmeldungen haben mich eher darin bestärkt, meinen bisherigen Weg fortzusetzen, als alles neu aufzurollen.

Auch künftig werde ich mich in jeder Ausgabe auf ein Thema konzentrieren, statt möglichst viele Informationen auf einmal unterzubringen.

Ich möchte weiterhin Dinge hinterfragen, Zusammenhänge verständlich machen und gelegentlich auch Ansichten vertreten, die dem widersprechen, was man gewöhnlich zu hören bekommt.

Gleichzeitig werde ich stärker darauf achten, wie sich die gewonnenen Erkenntnisse im Alltag nutzen lassen. Nicht nach einem festen Schema und auch nicht um jeden Preis. Sondern immer dann, wenn es dem jeweiligen Thema gerecht wird.

Eines soll sich jedenfalls nicht ändern: «Zwischen den Zeilen» soll kein Newsletter werden, den Du möglichst schnell überfliegst, um anschließend zehn weitere Punkte auf Deiner Aufgabenliste zu haben.

Mir wäre lieber, Du nimmst aus einer Ausgabe einen einzigen Gedanken mit, der Dich länger beschäftigt. Oder der Dir im richtigen Moment hilft, etwas anders zu machen.

Zum Schluss: Danke 🙏

Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich die Zeit genommen haben, meine Fragen zu beantworten. Besonders gefreut haben mich die persönlichen Rückmeldungen. Darunter war auch der Hinweis, dass der Newsletter durch den Fokus auf ein einzelnes Thema pro Ausgabe noch besser geworden sei.

Solche Rückmeldungen sind für mich wertvoll. Denn als Autor weiß man zwar, was man mit einem Text erreichen möchte. Ob das beim Leser tatsächlich so ankommt, ist eine andere Frage.

Die Umfrage war für mich deshalb eine hilfreiche Standortbestimmung. Und eine ihrer wichtigsten Erkenntnisse lässt sich sogar auf den Newsletter selbst übertragen: Es geht nicht immer darum, mehr zu machen. Oft lohnt es sich, zunächst genauer hinzusehen, was bereits funktioniert, und dort anzusetzen.

Daran möchte ich mich auch in Zukunft halten.

Falls Du mir erzählen möchtest, welcher Artikel Dir besonders im Gedächtnis geblieben ist oder was Du Dir zusätzlich wünschst, freue ich mich über Deine Nachricht. Denn was bei Dir tatsächlich ankommt, interessiert mich auch ohne formelle Umfrage.

Zwischen den Zeilen

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